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Jugendweihe, Konfirmation und Firmung 6. Januar 2011

Veröffentlicht von admin in : Events , einen kommentar schreiben

Ob man nun evangelisch oder katholisch getauft wurde, im Osten oder Westen Deutschlands aufgewachsen ist, es erwarten einen immer die bekannten Feste der Kirche und der Jugend. Was genau die Jugendweihe, die Firmung und Konfirmation ist, würde ich hier gerne kurz erklären.

Die Jugendweihe

Um es genau zu definieren, ist die Jugendweihe eine Festlichkeit, die in der damaligen DDR zuerst 1954 vollzogen wurde. Sie soll den Übergang symbolisieren, den der Jugendliche zum Erwachsenenalter macht, obwohl die „Kinder“ bei der Jugendweihe gerade einmal 14 Jahre alt sind. Nach der Wende wurde aus der Pflicht Jugendweihe die freiwillige Jugendfeier. Diese wird auch heute noch praktiziert und das nicht nur im östlichen Teil Deutschlands. Organisiert und durchgeführt werden die Jugendfeiern meist von speziellen Vereinen und freireligiösen Gemeinden.

Die Konfirmation

Die Konfirmation ist eine Segnungsfeier der christlichen Glaubensgemeinschaft und bedeutet den Übertritt vom Jugendlichen ins kirchliche Erwachsenalter. Im Alter von 14 Jahren wird die Konfirmation vollzogen und der Jugendliche kann nach vorangegangenem Konfirmantenunterricht entscheiden, ob er weiterhin den evangelischen Glauben annimmt oder andere Religionen und deren Glauben kennenlernen möchte. Man geht als Kind in die Konfirmation und als Jugendlicher wieder nach Hause.

Die Firmung

Die Firmung ist eines der 7 Sakramente in der katholischen und orthodoxen Kirche. Wird ein Kind katholisch getauft, durchläuft es den typischen Ritus der katholischen Glaubensbekennung. Nach der Taufe folgt im Alter von 9 bis 10 Jahren die heilige Kommunion. Das Alter für die Firmung ist je nach Bundesland unterschiedlich, meist liegt es jedoch zwischen 13 und 16 Jahren. Vor der Firmung muss der Jugendliche die Beichte ablegen und durch die Firmung selbst wird die taufe vollendet. Der Jugendliche, der bei der Taufe keinen eigenen Willen hatte, nimmt bei der Firmung seinen Glauben an Gott an.